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Lieber Home Office als Urlaub

15.11.2012

Es lebe die Technik: Dank allgemeiner PC-Verbreitung, Breitbandinternet und Cloud Lösungen sind die Zeiten vorbei, in denen jeder Arbeitnehmer morgens in sein eigenes Kabuff geht und dort seine Schreibmaschine, Akten oder was auch immer bearbeitet. Der Arbeitnehmer 2012 arbeitet wann und wo er gerade gebraucht wird und Zeit hat. Zumindest theoretisch. In der Praxis fragen sich jedoch noch immer viele altgediente Herren in der Unternehmensführung, warum sie ihren Mitarbeitern die Heimarbeit gewähren sollten. Diese Unsicherheit soll der Deutsche Home Office Tag bekämpfen helfen, der auf Initiative des Softwareherstellers HOB GmbH & Co. KG zum zweiten Mal stattfand. Der Home Office Tag soll ein Bewusstsein für moderne Arbeits-(platz)-Konzepte schaffen und den Anreiz zu Dialogen über Themen wie Arbeitszufriedenheit, Arbeitsproduktivität und Flexibilisierung der Arbeitswelt liefern, die im Home Office eine große Rolle spielen. Darüber hinaus sollen Nebeneffekte wie Umweltschutz und Einsparungen bei Büromieten und Gerätekäufen betrachtet werden. Genauso wie die Vorteile sollen aber auch Gefahren und Problemfelder der Arbeit zuhause angesprochen werden.

Noch immer, so die Experten, gebe es viele Firmen in denen die Verantwortlichen die Chance solcher Modelle nicht begriffen, geschweige denn umgesetzt haben. Oft stecke eine diffuse Angst der Chefs dahinter, außerhalb ihrer Kontrolle könnten die Arbeitnehmer sich vielleicht ein paar schöne Stunden im Garten machen, anstatt sich um ihren Job zu kümmern. Alleine schon die Tatsache, dass das Modell bei den Angestellten beliebt ist, mache es für manchen Chef verdächtig. Dies ist jedoch sehr kurzfristig gedacht. Nicht nur die Motivation ist bei den flexiblen Arbeitsmodellen höher, vor allem im Bereich Konzentration erreichen die meisten Arbeitnehmer in ihrer gewohnten heimischen Umgebung und ohne die Ablenkung durch Kollegen im Durchschnitt deutlich bessere Werte. Gerade für kreativ arbeitende Angestellte empfiehlt sich das Konzept damit sogar als mögliches Mittel zur Leistungssteigerung. Während sich einige Unternehmen noch immer zieren, dies zu akzeptieren, sind andere schon einen Schritt weiter und reden von „Home Offices” oder dem „Mobile Office”, da die Mitarbeiter dank Smartphones und Co beinahe von jedem Ort der Welt aus in gleicher Qualität ihre Arbeitsleistung einbringen können.

Wie gut das Konzept inzwischen aufgeht, zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag von TeamViewer: Darin gaben 35 Prozent der Angestellten an, zumindest unregelmäßig im Home Office zu arbeiten, über 10 Prozent verbringen bereits mehr Arbeitszeit zuhause als im Unternehmensgebäude. In den meisten Fällen kommt das auch direkt dem Arbeitgeber zugute. Einerseits sind 88 Prozent der Heimarbeiter „zufrieden” oder „sehr zufrieden” mit ihrem Arbeitsplatz. Andererseits kann der Arbeitsgeber Büromieten, Gerätekosten und andere Posten reduzieren. Dass es den Arbeitnehmern wirklich nicht nur um Bequemlichkeit oder gar Faullenzen geht, zeigt ein weiterer Teil der Umfrage: So wären viele Mitarbeiter sogar bereit, andere Privilegien gegen Home Office einzutauschen. 57 Prozent würden etwa lieber ihren Dienstwagen abgeben, als kein Home Office mehr nutzen zu dürfen. Knapp ein Drittel wäre auch bereit zwei Tage ihres Jahresurlaubs zu opfern, um die Möglichkeit für Arbeitstage zuhause zu bekommen. Sogar eine Beförderung würde im Durchschnitt jeder Vierte im Tausch gegen Home Office ausschlagen. Frauen (29%) wären hierzu sogar deutlicher eher bereit als Männer (19%). Umgekehrt sind die Herren (18 Prozent) dafür eher bereit, für Home Office auch direkt auf einen Teil des Gehaltes zu verzichten als die Damen (10 Prozent).


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