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Jeden Tag ein anderer Standard

15.08.2014

Viele Firmen schließen sich zu Allianzen zusammen, um dem Internet der Dinge ihren Stempel aufzudrücken. Doch nach welchen Standards sollen Milliarden Devices miteinander kommunizieren?

Bei der Entwicklung des Internets der Dinge (IoT) spielt die Kommunikation eine entscheidende Rolle. Die Hersteller stehen vor der Frage, nach welchen Standards sollen die Milliarden Devices miteinander kommunizieren. Wird es einen Standard geben, unabhängig von Marke, Betriebssystem und infrastrukturellen Gesichtspunkten, der für alle Devices gilt, wie es die »AllSeen Alliance« verfolgt?

Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass sich die Kunden in Zukunft genau überlegen müssen, in welches IoT sie sich begeben wollen, weil nur die Geräte von bestimmten Herstellern miteinander kompatibel sind. Seit Dezember 2013 versuchen namhafte Hersteller wie beispielsweise LG, Panasonic, Cisco oder TP-Link, auf der Basis des von Chiphersteller Qualcomm entwickelten open Framework »AllJoyn« einen Kommunikations-Standard für Devices zu entwickeln. Auch Microsoft hat sich Anfang Juli der AllSeen Alliance angeschlossen. Neulich gab dann Qualcomm-Konkurrent Intel bekannt, mit dem »Open Interconnect Consortium« ebenfalls einen eigenen Standard entwickeln zu wollen. Dem Konsortium gehören unter anderem Samsung, Dell, Atmel und Broadcom an. Der Kampf um die Deutungshoheit im Internet der Dinge hat begonnen.

Die Entwicklung eines Standards ist auf jeden Fall eine sinnvolle Idee. Durch diese ist es den Herstellern möglich, Devices zu entwickeln, die auf intelligente, verlässliche und sichere Weise miteinander kommunizieren können. Das Internet der Dinge wird somit erst richtig umsetzbar. »Die Größe und der ultimative Erfolg des Internets der Dinge hängt von der Fähigkeit der Geräte und Systeme ab, sicher und zuverlässig miteinander kommunizieren und Informationen austauschen zu können«, meint Doug Fisher, Vizepräsident der Intel Kooperation und General Manager der Software und Service Gruppe, in einem Statement.
Doch wenn Konkurrenten damit beginnen, ihre eigenen Allianzen zu schließen, um ihre eigenen Standards durchzusetzen, wird am Ende jedoch der Endkunde der Leidtragende sein. Bestes Beispiel ist ein Blick auf den Konkurrenzkampf zwischen Apple und Google. Während Apple schon seit jeher einen goldenen Käfig für seine Kunden geschaffen hat, hat Google erst jetzt so richtig mit den neuen Veröffentlichungen auf der jüngsten Entwicklungskonferenz I/O mit Android L, Android Auto und Android Watch einen großen Schritt in die Richtung angekündigt. Der Endnutzer soll in einer Android-Umgebung an das Unternehmen fest gebunden werden.

Auch hier werden – beispielsweise im Rahmen von Android Auto – Allianzen mit Autoherstellern geschmiedet, um dann seine Produkte mit den Fahrzeugen kompatibel zu wissen. Der Konkurrent ist dann bereits ab Werk ausgeschlossen. Der Kunde muss sich fragen, ob er das auch wirklich will und wo die Vorteile liegen. Er wird in allen Bereichen an das Unternehmen gebunden, die Kooperationspartner profitieren gleich mit. Denn was nützt einem das Internet der Dinge im eigenen »smart Home«, wenn nicht alle Geräte miteinander kommunizieren können.


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