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Rosige Zukunft für die Hightech-Branche

14.07.2014

Die wirtschaftliche Entwicklung in der ITK-Branche bleibt weiter positiv. Laut der aktuellen Konjunkturumfrage des Bitkom rechnen acht von zehn Unternehmen (81 Prozent) mit steigenden Umsätzen in den nächsten sechs Monaten. Lediglich acht Prozent der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik gehen von einem Rückgang der Umsatzzahlen aus. Der Bitkom-Index steigt um fünf Punkte auf 72 Punkte.

Drei Viertel der Unternehmen verzeichneten bereits in der ersten Jahreshälfte ein Umsatzplus, während 13 Prozent einen Rückgang vermeldeten. Besonders IT-Dienstleistungen heben sich dabei hervor. Dort konnten 84 Prozent der Unternehmen von gestiegene Umsätze berichten. Bei Software-Firmen sind es 81 Prozent. »Die Branche steht verglichen mit den Geschäftserwartungen in der Gesamtwirtschaft aktuell sehr gut da«, bilanziert Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Die gute Prognose wirkt sich auch als Jobmotor aus. So wollen zwei Drittel (68 Prozent) der ITK-Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen. Zum Vergleich: Im Vorjahr war es noch jedes zweite Unternehmen. Von einem Stellenabbau gehen in diesem Jahr acht Prozent der Unternehmen aus. Insgesamt rechnet der Bitkom mit mindestens 927.000 Beschäftigten in der IT-Branche bis zum Ende des Jahres. Das sind noch einmal 10.000 mehr als im Vorjahr. »Vor allem die klassischen IT-Unternehmen sind dabei der Jobmotor. Die ITK-Branche ist der zweitgrößte industrielle Anbieter hinter dem Maschinenbau, aber deutlich vor anderen Branchen wie etwa der Automobilindustrie«, erklärt Kempf.

Negativ wirkt sich jedoch der Fachkräftemangel aus. Jedes zweite Unternehmen sieht diesen als »behindernd« oder »sehr behindernd« für das eigene Geschäft. Auch die politischen Rahmenbedingungen werden von jeder vierten (28 Prozent) Firma als Hemmnis für das eigene Geschäft angesehen. Immerhin gibt es große Zustimmung für die Digitale Agenda der Großen Koalition. Das Kernprojekt in der Wirtschafts- und Innovationspolitik wird von drei Vierteln der befragten Unternehmen als notwendig bezeichnet. Das erscheint logisch, liegt doch ein Schwerpunkt der Digitalen Agenda auch in einer Bildungsoffensive gegen den Fachkräftemangel.


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