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Datensicherung außer Haus

10.12.2015

Die wirtschaftliche Bedeutung von Daten steigt – nicht nur in Branchen, die schon lange von Informationstechnologie durchdrungen sind, sondern ebenso bei vielen Mittelständlern und Kleinunternehmen, etwa Handwerkern und Dienstleistern.

Keine Frage, das Thema Backup hat Zukunft. Gehen Daten verloren und es ist kein Backup vorhanden, sind Geschäfts- und Produktionsprozesse meist empfindlich gestört.

Die meisten Unternehmen sind sich der Bedeutung ihrer Daten durchaus bewusst. So gaben in einer Umfrage im Auftrag von NetApp 95 Prozent der befragten deutschen Mittelständler an, sie könnten ihre Prozesse ohne ihre operativen Daten nicht mehr in der gewohnten Art und Weise weiterführen. Mehr als die Hälfte rechnet sogar mit einem kompletten Stillstand ihrer Organisation. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sichern ihre Daten vor allem lokal und unregelmäßig – der Umfrage zufolge setzen 47 Prozent auf ein tägliches und 27 Prozent auf ein wöchentliches Komplett-Backup.

Das Thema Cloud-Backup nimmt gerade Fahrt auf. In den meisten Fällen ist eine Datensicherung in der Cloud eine Ergänzung zum lokalen Backup. Die Daten liegen außerhalb des Firmenstandorts und stehen auch dann noch bereit, wenn beispielsweise ein Brand oder ein Wasserschaden die lokalen Sicherungen unbrauchbar gemacht hat. Diese werden in der Regel für den Restore nach einem Datenverlust herangezogen, weil sie gut verfügbar sind und eine schnelle Wiederherstellung erlauben – fallen sie aus, steht die Cloud bereit. Der größte Nutzen einer Datensicherung in der Cloud liege eindeutig im Disaster Recovery. Selbst wenn ein Unternehmensstandort von einem Desasterfall wie zum Beispiel einer Naturkatastrophe betroffen ist, liegen die Unternehmensdaten sicher in einem entfernten, gut abgesicherten Datenzentrum, sagen Experten. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen biete die Cloud eine gute Offsite-Datensicherung zu kalkulierbaren Kosten.

Welches Potenzial Cloud-Backups bieten, verdeutlicht eine IDC-Studie aus diesem Jahr, der zufolge 35 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen aktuell keine sogenannten Business Continuity-Lösungen einsetzen. Dahinter verbergen sich neben Backup- und Restore-Anwendungen Technologien für Hochverfügbarkeit, Replikation und Archivierung. Selbst dort, wo diese zum Einsatz kommen, wollen 81 Prozent der Unternehmen ihre diesbezüglichen Strategien in den kommenden Jahren verbessern.

Von allen untersuchten KMUs planen 72 Prozent in den nächsten zwölf bis 24 Monaten zusätzliche Investitionen in Business Continuity. Der Markt wird IDC zufolge in diesem Jahr ein Volumen von 915,6 Millionen Dollar erreichen und bis 2018 auf 2,1 Milliarde Dollar anwachsen – das wäre ein durchschnittlicher Zugewinn von mehr als 30 Prozent, zu dem vor allem Cloud- und hybride Lösungen beitragen. Derzeit setzen nur rund ein Viertel der Unternehmen auf Backup- und Desaster-Recovery-Services aus der Cloud.

Angetrieben wird die Entwicklung von der Sorge um mögliche Ausfälle, etwa durch Hardware-Fehler oder Sicherheitsvorfälle. Diese Furcht hat einen realen Hintergrund, denn laut IDC waren schon mehr als 80 Prozent der KMUs mit einem Ausfall konfrontiert – die Schäden lagen der Untersuchung zufolge zwischen durchschnittlich 8.220 Dollar bei Firmen mit weniger als zehn Mitarbeitern und durchschnittlich 25.600 Dollar bei Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern.


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