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Unternehmen unterschätzen das Risiko

13.02.2015

Die Effizienzsteigerung der Druckinfrastruktur steht auf der Agenda vieler IT-Entscheider, das Thema Sicherheit beim Drucken spielt hingegen kaum eine Rolle. Druckerhersteller warnen jetzt vor den gefährlichen Folgen und wollen für das Thema sensibilisieren.

Drucker sind mittlerweile beliebte Ziele sowohl für externe als auch für interne Angriffe. Die Ausbeute für die Datendiebe ist häufig hoch: Schließlich finden sich viele sensible Daten aus Verträgen, Projektplänen oder technischen Dokumenten in den Speichern der Geräte. »Oft unterschätzen Unternehmen dieses Sicherheitsrisiko, da ihr Fokus auf der Absicherung der Computer im Unternehmensnetzwerk liegt. Daten sind hier jedoch nicht weniger gefährdet als auf dem PC oder dem Server«, sagt Stefan Kitschmer, Category Manager LaserJet bei HP Deutschland. Multifunktionsdrucker (MFPs) arbeiten mit eigener E-Mail-Adresse, Festplatte und direkter Netzwerkverbindung. Dabei speichern und senden sie sensible Unternehmens- und Kundendaten. »Selbst ganze Druckernetzwerke können zur Zielscheibe von Angriffen werden, da sie Server- und Computernetzwerken gleichen«, weiß Kitschmer.

Bereits eine konventionelle Druckerumgebung birgt Kitschmer zufolge zahlreiche Risiken. Beispielsweise lassen sich unverschlüsselte Druckdaten während der Übertragung abfangen oder von der in vielen Geräten integrierten Festplatte auslesen, ohne dass der Täter dafür besondere technische Kenntnisse benötigt. Auch eine andere Gefahr wird vielfach kaum bedacht: Ausdrucke mit vertraulichen Daten können direkt aus dem Ausgabefach des Druckers oder MFPs entwendet werden. Bei einigen Geräten lassen sich Dokumente von Datendieben auch leicht per Reprint-Funktion nachdrucken. Eine aktuelle Studie von KPMG zeigt, dass mehr als die Hälfte aller Angriffe intern aus dem Unternehmen kommen.

Spätestens jedoch, wenn Unternehmen große Druckerflotten besitzen, Angestellte mobil arbeiten oder die IT-Infrastruktur in die Cloud ausgelagert ist, kommen die Verantwortlichen nach Einschätzung von Experten an einer ganzheitlichen IT-Sicherheitslösung nicht vorbei.

Grundsätzlich gibt es für die Absicherung von Druckern zwei Ansätze: erstens die Sicherheitsfunktionen im Drucker selbst und zweitens die Integration des Druckers in die Sicherheitsarchitektur des Unternehmens mithilfe von Software- und Netzwerklösungen. So erfordern Drucker mit Zugriffsmanagement (Pull Printing) über PIN, Smartcard oder biometrisches Verfahren die Authentifizierung des Anwenders am Gerät. Damit ist sichergestellt, dass sich ein befugter Mitarbeiter am Gerät befindet. »Des Weiteren sollten elementare Sicherheitseinstellungen aktiviert werden wie beispielsweise das Setzen von Administratorkennwörtern oder die Deaktivierung nicht benötigter Netzwerkprotokolle«, so Kitschmer. Komplizierter wird es seiner Erfahrung nach, die einzelnen Geräte in eine unternehmensweite Sicherheitsarchitektur einzubinden. Hierfür gibt es inzwischen eine Vielzahl spezieller Lösungen.

Unternehmen benötigen nach Expertenmeinung dabei Orientierungshilfe, die von Systemhäusern oder Fachhändlern geboten wird.


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