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Sicherheitsängste bremsen Internet der Dinge aus

15.09.2015

Ob intelligente Glühbirne oder vernetztes Auto: Der Siegeszug des Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) scheint unaufhaltsam. Experten rechnen mit mehr als 50 Milliarden Smartphones, PCs, Sensoren und anderen vernetzten Geräten bis 2020. »Doch das IoT wird unweigerlich ins Stocken geraten, wenn die Sicherheitsängste von Verbrauchern und Anwenderunternehmen nicht ernst genommen werden«, warnt jetzt Oliver Dehning, Leiter der Kompetenzgruppe Sicherheit im eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft. Er ist sich sicher: Die Branche muss mehr Aufklärungsarbeit leisten, um den Anwendern ihre Ängste zu nehmen. Parallel dazu müsse deutlich mehr in Sicherheitstechnologien investiert werden.

Auch Arzu Uyan, Leiterin der eco Kompetenzgruppe Smart Environment, weiß um die Bedeutung des Themas Sicherheit beim IoT: »Die Sicherheit spielt eine zunehmend herausragende Rolle, da ‚Smart Things‘ immer mehr auch in hochsensible Lebensbereiche vordringen. Wichtige Beispiele seien Privathaushalte, Automobile, Stromversorgung, Nahverkehr und der medizinische Bereich. Mit der zunehmenden Vernetzung steigen die Sicherheitsrisiken, zumal die meisten bisherigen Geräte nur über mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen verfügen.

Diese Risiken erhöhen die Bedenken der Anwender in erheblichem Maße. So haben laut einer gemeinsamen Studie von eco und YouGov ein Drittel der deutschen Verbraucher (33 Prozent) Sorgen vor einem möglichen Kontrollverlust beim Nutzen des Internet der Dinge. Eine Studie des Ponemon Instituts hat zudem herausgefunden, dass zwei Drittel der europäischen Anwender (62 Prozent) dem Internet der Dinge in puncto Datenschutz skeptisch gegenüberstehen. Aber auch viele Unternehmen bleiben beim Internet der Dinge weiterhin zurückhaltend, da der Einsatz teilweise erhebliche Risiken birgt, wie beispielsweise Datendiebstahl, Betriebsstörungen, DoS-Angriffe oder Wirtschaftsspionage.

Laut Dehning gibt es hier gleich in drei Bereichen noch viel zu tun. Zum einen geht es um mangelnde Sicherheit bei den internetfähigen Geräten selbst, wodurch Cyberkriminelle leichtes Spiel haben, da diese Geräte über das Internet ferngesteuert oder ausgelesen werden können. Zum anderen sammeln die Geräte auch zahlreiche geschäftskritische beziehungsweise personenbezogene Daten über ihre Nutzer, ohne dass klar ist, wozu diese Informationen genutzt werden. Ein dritter Punkt ist die häufig mangelhafte Verschlüsselung der Daten, die zwischen intelligenten Geräten übertragen werden. »Sicherheit und Datenschutz wurden bei der Hard- und Softwareentwicklung bisher zu wenig berücksichtigt«, so der Experte. Dementsprechend könnten Smart-TVs, Spielekonsolen, Smartphones oder Autos vom Nutzer unbemerkt Einstellungen verändern oder Daten sammeln.


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