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Telekommunikationsmarkt wächst weiter

16.11.2016

Im Jahr 2016 ist der Telekommunikationsmarkt in Deutschland weiterhin auf Wachstumskurs, auch wenn in den verschiedenen Sparten stark variierende Ergebnisse und Trends zu verzeichnen sind. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Telekommunikationsstudie des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) in Kooperation mit Dialog Consult. Insgesamt sollen in 2016 in Deutschland 60,5 Milliarden Euro mit Telekommunikationsdiensten erzielt werden. Das entspricht einer Steigerung von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die diesjährigen Anteile verteilen sich dabei zu rund 56 Prozent auf das Festnetz (34,1 Mrd. Euro) und etwa 34 Prozent (26,4 Mrd. Euro) auf den Mobilfunk.

Interessant ist die Verteilung der Umsätze im Festnetz. Dort können dieses Jahr die Telekom und Kabelnetzbetreiber zulegen, während die Wettbewerber leicht verlieren. So kann die Telekom ihre Position im Festnetzmarkt (ohne Kabelnetz) mit 51,5 Prozent Umsatzanteil als marktbeherrschendes Unternehmen festigen. Unter Berücksichtigung des TK-Netzes inklusive Kabel beträgt der Anteil laut VATM immerhin noch 43,4 Prozent. Die Studie zeigt darüber hinaus, dass die Telekom seit 2013 bei weitgehend stabilen Gesamt-Festnetzumsätzen in Deutschland ihre Zuwächse auf Kosten des Wettbewerbs erwirtschaftet hat.

Insgesamt wächst 2016 die Gesamtzahl der Breitbandanschlüsse um knapp eine halbe Million (plus 1,6 Prozent). Deutlicher fällt dabei der Anteil der Glasfaseranschlüsse (FTTB und FTTH) ins Gewicht, die eine Steigerung von 40 Prozent (0,2 Millionen Anschlüsse) aufweisen. Die Kabelnetzbetreiber und die Telekom können einen Zuwachs von 0,4 Millionen Anschlüssen verzeichnen. Unter Berücksichtigung der im Vergleich zum Telekom- und Kabelnetz deutlich geringer ausgebauten Glasfasernetze stimmen in diesem Bereich erzielten Zuwächse die Branche zufrieden. Der Bestand der aktiv genutzten Glasfaseranschlüsse bis zum Gebäude des Endkunden wird in Deutschland laut Studie bis Ende 2016 somit auf 791.000 steigen. Ein Großteil des Glasfaserausbaus wird dabei laut VATM durch den Wettbewerb bestritten: Knapp 90 Prozent aller genutzten FTTB/H-Anschlüsse in den Haushalten zur Verfügung betreiben Wettbewerber der Telekom.

Gestiegen ist die Bandbreitgeschwindigkeit, mit der die Verbraucher in Deutschland in diesem Jahr unterwegs sind. Bei 73,5 Prozent der genutzten DSL- und FTTB/H-Anschlüsse wird die Übertragungsgeschwindigkeit aus dem Netz Ende des Jahres zwischen sechs und 50 Mbit/s betragen. In 2015 waren es rund 69,6 Prozent. Im Bereich über 50 Mbit/s ist die Zahl der Anschlüsse um eine Million auf 1,7 Millionen gestiegen und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr als verdoppelt. Das verdeutlicht, dass dort, wo schnelle Anschlüsse verfügbar sind, auch eine Nachfrage entsteht. Auch die Menge der Daten, die monatlich versendet werden steigt kontinuierlich an. Das pro Breitbandanschluss und Monat erzeugte Datenvolumen nimmt in disem Jahr um zirka 17 Prozent auf 37 Gigabyte zu.

Rund 940 Millionen Minuten werden die Kunden der Telekommunikationsanbieter in Deutschland 2016 täglich telefonieren, sagt die Studie voraus. Allein 302 Millionen Minuten davon werden von Mobilfunknutzern gesprochen (2015 waren es 311 Millionen). Dabei nimmt die Zahl der Verbindungsminuten aus Mobilfunknetzen in diesem Jahr erstmals leicht ab, so dass sich auch der einst sehr starke Trend weg vom Festnetz hin zum Mobilfunk insgesamt abschwächt. Die Anzahl der in Festnetzen generierten Minuten geht 2016 auf 388 Millionen Minuten pro Tag zurück, verglichen mit 405 Millionen Minuten täglich in 2015.

»Die Rückgänge werden nur teilweise über Anbieter aufgefangen, die keine Anschlüsse vermarkten", erläutert Studienautor Prof. Gerpott. Offensichtlich werde die Sprachtelefonie trotz einer weiten Verbreitung von Sprach-Flatrates mittlerweile durch andere Kommunikationsformen ersetzt. »Software-basierte Telefonieanwendungen wie unter anderem Skype können 2016 die Anzahl der täglichen Verbindungsminuten auf 250 Millionen steigern, ein Plus von 19 Millionen gegenüber 2015«, so Gerpott. Bis zum Jahresende wird nach Angaben vom VATM erwartet, dass es rund 128,1 Millionen SIM-Karten der Netzbetreiber in Deutschland geben wird. Das sind rund 3,4 Millionen mehr als im Vorjahr. Dabei teilen sich die drei Mobilfunkanbieter den Markt nahezu gleichmäßig. Der Anteil der Telekom beträgt 32,7 Prozent, Vodafone hält einen Marktanteil von 33,3 Prozent und Telefónica 34,0 Prozent.

Der Umsatz mit mobilen Datendiensten wird in diesem Jahr 44,7 Prozent (2015: 40 Prozent) des Gesamtumsatzes der Mobilfunknetzbetreiber ausmachen. Das Gesamt-Datenübertragungsvolumen im Mobilfunkbereich steigt auch in 2016 an. Das entspricht einer Zunahme in Höhe von 31 Prozent auf 774 Millionen Gigabyte. Damit hat sich das Gesamtvolumen seit 2011 mehr als versiebenfacht.

Gerpott geht mit Blick auf die weitere Marktentwicklung davon aus, dass im Jahr 2017 bei den Gesamtumsätzen im TK-Markt erneut mit einem Plus von 1,5 bis drei Prozent zu rechnen ist: »Im Festnetz werden aus unserer Sicht keine weiteren Preissenkungen zu beobachten sein, da die Entwicklungen im Vorleistungsbereich keine Senkungen zulassen«, ist der Experte überzeugt. im Gegenteil könnte es nach Ansicht von Gerpott nach vielen Jahren mit sinkenden Preisen sogar leichte Steigerungen von bis zu einem Prozent geben. »Im Mobilfunkbereich werden die Preise mit 0,8 bis 1,2 Prozent weiter etwas sinken, jedoch nicht mehr so stark wie bislang«, so der Studienautor. Hier gelte aber aber: »Mehr Leistung für das gleiche Geld.«


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