ohne Google Anlaytics
. .

Datacenter-Trends 2017

17.01.2017

Deutschland gilt heute als der größte Rechenzentrumsmarkt in Europa und der drittgrößte weltweit. Rechtssicherheit und Datenschutz, eine leistungsfähige Anbindung an Internet-Knoten sowie eine zuverlässige Energieversorgung sind die Vorteile des Standorts Deutschland. Allerdings fallen in Deutschland auch vergleichsweise hohe Kosten für Energie und Personal an.

Insgesamt ist der Markt aber auf Wachstum eingestellt: Industrieanalysten wie Gartner erwarten ein weiteres Plus für Investitionen rund um die Rechenzentren.

Im Jahr 2017 sollen die Ausgaben in der EMEA-Region für Datacenter-Systeme im Jahr 2017 um 1,4 Prozent auf umgerechnet 54,5 Milliarden Euro wachsen. In 2016 lag das Wachstum bei 1,6 Prozent. Die notwendigen Investitionen in IT-Systeme sind gerade für den deutschen Mittelstand im Rahmen der digitalen Transformation absolut notwendig, mahnen Experten. Die Situation sei hier durchaus kritisch, denn häufig fehle es in diesen Unternehmen an IT-Experten sowie an dem notwendigen Kapital zum Aufbau innovativer IT-Systeme.

Die Folge: Der Mittelstand praktisch gezwungen, immer mehr IT-Leistung aus der Cloud zu beziehen.

Neuen Einschätzung zufolge zeigt sich ein deutlicher Trend hin zu branchenspezifischen Clouds zur Unterstützung von Industrie 4.0-Umgebungen. Treiber hierfür sind neue digitale Geschäftsmodelle und Dienstleistungen, die auf Daten aus vernetzten Sensoren, Maschinen und Endgeräten, dem Internet der Dinge, basieren. Hierbei entsteht eine weitergehende Vernetzung von Fertigungsanlagen, öffentlichen Infrastrukturen, Verkehrssystemen oder auch Logistikketten. Unternehmen versprechen sich davon enorme Effizienzsteigerungen. Schon im Jahr 2017 werden zahlreiche weitere branchenspezifische Clouds entstehen, die so genannten Industry Collaborative Clouds, ist sich die Datacenter-Branche sicher. Laut den Marktanalysten von IDC wird sich deren Anzahl bis 2018 verdreifachen. Die damit geschaffenem Anwendungsplattformen stehen dann allen Teilnehmern zur Verfügung, die dort ihre Daten austauschen, ihre eigenen Prozesse und Services integrieren oder die Produktentwicklung gemeinsam vorantreiben.

Die riesigen und kontinuierlich anfallenden Datenmengen, die beispielsweise vom Internet der Dinge erzeugt werden, sind zusätzliche Treiber für den Rechenzentrums-Markt. Denn sie erfordern in den meisten Fällen, dass bereits am Ort der Datenerzeugung eine erste Datenanalyse vorgenommen wird. Nur mit einem dezentralen Ausbau der IT-Landschaft lässt sich eine IT-technische Unterstützung von verteilten Entwicklungs- und Produktionsstandorten erreichen. Anbieter werden daher im Jahr 2017 verstärkt modulare und vorkonfigurierte IT-Lösungen einsetzen, die sie schnell und unkompliziert an ihren Standorten aufstellen und in Betrieb nehmen können. Gleichzeitig müssen diese Systeme auch das zukünftige Wachstum des Unternehmens unterstützen, sollten also auf offenen Technologien basieren und skalierbar sein.

Unternehmen werden nach Schätzungen 2017 immer mehr IT-Leistungen aus der Cloud beziehen und damit das eigene Rechenzentrum erweitern. IT-Verantwortliche müssen sich deshalb mit neuen Betriebsmodellen beschäftigen und Voraussetzungen für den Betrieb einer Multi-Cloud-Umgebung schaffen. Ob nur einzelne Software-Anwendungen oder komplette Plattformen – der Trend geht hin zu einem Datacenter as a Service-Modell, bei dem Unternehmen ganz unterschiedliche Services aus der Cloud beziehen und damit gezielt die bestehende IT-Landschaft ergänzen.

Bereits 2016 nutzte laut einer Analyse von Techconsult hierzulande knapp jedes zweite mittelständische Unternehmen Anwendungen aus der Cloud. Bis Ende 2018 werden voraussichtlich 50 Prozent der genutzten Software-Lösungen aus der Cloud kommen. Laut Forrester Research wird der weltweite Public Cloud Markt im Jahr 2017 auf knapp 138 Milliarden Euro wachsen. Im Jahr 2015 lagen diese Umsätze noch bei 82 Milliarden Euro. Bei der steigenden Bedeutung von Daten als Produktionsfaktor wird es nach Experten für Unternehmen 2017 immer wichtiger, ausfallsichere IT-Infrastrukturen zu betreiben. Die Integration von Cloud-Ressourcen ist dafür ein wichtiges Mittel, so dass Unternehmen in 2017 einen Teil ihrer IT-Investitionen für den weiteren Ausbau des Rechenzentrums mit Hilfe von Cloud-Services einsetzen werden. Darüber hinaus werden sie die Hochverfügbarkeit absichern.


Aktuelles von Verlaat

Net at Work veröffentlicht Version 12 von NoSpamProxy

Neues Senderreputationssystem und Anlagenmanagement verbessern E-Mail-Sicherheit dort, wo...

weiterlesen »
Die gemeinsame Geschichte wird fortgeschrieben...

Die Kieler Zeitung Verlags- und Druckerei KG–GmbH & Co. setzt ein weiteres IT-Projekt mit..

weiterlesen »

Kunden sagen

Sehr geehrte Herren Verlaat, sehr geehrter Herr Cassens,

Wir möchten Ihnen hiermit unsere herzlichen Glückwünsche zu Ihrem Jubiläum übermitteln.

weiterlesen »
Sehr geehrte Damen und Herren,

zum 30. Firmenjubiläum möchte ich Ihnen auf diesem Wege meine besten Wünsche und meine Gratulation...

weiterlesen »

Remote-Support

Remote-Support

YouTube

YouTube

Facebook

Facebook

Ticketsystem

Ticketsystem

Xing

Kontakt

Kontakt
  • Landesprogramms Wirtschaft SH
  • CrefoZert 2017 Bonitätszertifikat, gültig bis 2018

Hauptsitz

Jens Verlaat Services GmbH
Am Redder 4
24558 Henstedt-Ulzburg

Tel.: 04193 - 75 75 75
Fax: 04193 - 75 75 70
info(at)verlaat.de